Blackberry 10.2

Blackberry hat es geschafft. Das Update für das Betriebssystem BB10 ist endlich fertig und bringt überraschende Neuerungen mit sich. Worauf der kanadische Hersteller des Business-Smartphones für seine Kunden Wert legt und was davon wirklich nützlich ist, soll hier einmal genauer betrachtet werden.

Quelle: blackberry.com

Quelle: blackberry.com

 

Gewohnheiten sind zu schätzen

Blackberry 10.2 legt sehr viel Wert darauf, den Tagesablauf seines Besitzers zu kennen. So werden zum Beispiel wichtige Gesprächspartner von Priority Hub automatisch erkannt. Diese werden auf dem Display dann entsprechend hervorgehoben. Selbst die Dokumentenablage profitiert von dieser Technik, denn wichtige Unterlagen lassen sich leichter aufspüren. Wer mit anderen sehr oft Funktionen teilt, hat es nun auch wesentlich einfacher. Blackberry 10.2 erkennt häufig genutzte Verbindungen automatisch und bietet dementsprechend Vorschläge an.

 

 

Das Wörterbuch wird persönlich

Die Autovervollständigung war bisher schon recht umfangreich. Nun wird die Bildschirmtastatur um ein persönliches Wörterbuch ergänzt, welches dem Nutzer im Kontext stehende Wörter, sofort zur Verfügung stellt. Auch der Sperrbildschirm hat sich weiterentwickelt. Hier werden jetzt entgangene Anrufe oder angekommene Nachrichten angezeigt. Zudem erhält man jetzt eine Vorschau der Nachrichten und kann diese direkt mit einer Wischgeste beantworten.

Das neue Kanzler-Handy

Bildquelle: Secusmart GmbH/ J.Hemmen

Bildquelle: Secusmart GmbH/ J.Hemmen

Wenn eine der wichtigsten Personen im Staat auf ein Mobiltelefon angewiesen ist, dann darf es sich in diesem Zusammenhang unter gar keinen Umständen um ein regulär im Handel erhältliches Gerät handeln. Immerhin wäre die Gefahr eines Abhör- oder Ortungsversuchs zu groß. Wer schon immer einmal mehr über das Kanzler-Handy erfahren wollte, hat jetzt die Gelegenheit hierzu. Im Folgenden wird näher auf das erst kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellte Gerät eingegangen und dessen technischen Vorzüge näher erläutert.

 

Die Liste der Features

Nun ist es also raus: Die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland setzt nach langer Jahre Treue zu Nokia nun auf den bekannten Hersteller Blackberry, der sich gerade bei Geschäftsleuten einer großen Beliebtheit erfreut. Es versteht sich allerdings von selbst, dass einige Änderungen im direkten Verglich zum im Laden erhältlichen Gerät am Blackberry Z10 vorgenommen wurden. Demnach hat man sich wahrer Profis auf dem Gebiet der Abhörsicherheit angenommen, die in diesem Fall aus dem Hause SecuSmart mit Sitz in Düsseldorf stammt. Die leistungsstarke Hardware des Z10 half den Verantwortlichen nach eigenen Angaben bei der Integration eines besonders hohen Sicherheitsstandards. Aber auch die Optik kann sich beim Kanzler-Handy in jedem Fall sehen lassen. Wenig verwunderlich ziert der Bundesadler die Rückseite des in elegantem Schwarz gehaltenen Smartphones. Eigens für das Handy der Kanzlerin entwickelte man darüber hinaus eine hardwarebasierte Verschlüsselung und Authentifizierung, die in der Regel nicht geknackt werden können,

Blackberry – noch eine Chance mit dem Z10?

© BlackBerry

© BlackBerry

Anfang dieses Jahres stellte Blackberry Chef Thorsten Heinz zwei neue Smartphone Modelle vor, das Z10 und Q10. Ersteres erschien Februar dieses Jahres und letzteres Mai dieses Jahres. Das Z10 ist ein klassisches Smartphone, welches nur über den Touchscreen bedient wird, wohingegen das Q10 wieder eine Quartz Tastatur besitzt. Beide Smartphones arbeiten mit dem Blackberry 10 Betriebssystem, welches ein aktuelles Betriebssystem ist und sich Grundlegend von allen anderen Betriebssystemen wie iOS, Android oder Windows Mobile unterscheidet. Viele Bereiche des Betriebssystems werden mit Wischbewegungen gesteuert, wie etwa schließen von Anwendungen oder wechseln von den privaten in den geschäftlichen Modus. Das System verfügt über einen privaten und einen geschäftlichen Bereich, welcher mit Einschränkungen und Richtlinien versehen werden kann. Der geschäftliche Bereich arbeitet in einer Sandbox, damit Dateien des Users nicht von möglichen Schädlingen angegriffen werden. Die App- Auswahl ist für diese Plattform noch nicht so üppig, wie für Android oder iOS, doch das Betriebssystem an sich arbeitet schnell und ist gut konzipiert.

 

Z10 – Fatures

Das Z10 verfügt über einen 4,2 Zoll und das Q10 über einen 3,1 Zoll Display. Beide Smartphones verfügen über einen Dualcore Qualcomm Snapdragon S4 Plus MSM8960 Prozessor mit 1,5 GHz. Es werden 2 GB an Arbeitsspeicher und 16 GB an Hauptspeicher verbaut. Sie sind aber dank Micro- SD Karten bis 32 GB erweiterbar.

 

Z10 - © BlackBerry

Z10 – © BlackBerry

 

Schlechte Wirtschaftslage trotz neuer Smartphones

Die Erfolgsgeschichte von Blackberry, welche mit dem Modell 850 begann, zog sich über viele Jahre. Doch in den letzten Jahren geht es dem Unternehmen immer schlechter. Grund hierfür sind das verschlafen des Touchscreen Trends und die geringe Beachtung privater Kunden. Außerdem hatte das Unternehmen mit allen anderen Herstellern wie Iphone, HTC und Samsung zu kämpfen, die in der Entwicklung deutlich schneller waren. Wegen der schweren Lage können 40 Prozent der Beschäftigten in naher Zukunft entlassen werden. Ein möglicher Verkauf des Unternehmens ist auch möglich, wie es mit Nokia geschehen ist. Nokia wurde von Microsoft gekauft.